UCCELLO UND ICH

ICH UND UCCELLO

Als ich zwanzig war, sah ich in den Uffizien zum ersten Mal das Bild La Battaglia di San Romano aus dem Triptychon von Paolo Uccello, das er im Auftrag der Medici gemalt hatte. Da profane höfische Malerei im Quattrocento eher selten war und in meinen Augen die Darstellungen der Heiligen und der christlichen Erzählungen in dieser Zeit zu süßlich wurden, faszinierten mich die Besessenheit Uccellos, seine Genauigkeit und starke Farbigkeit.
Bald danach konnte ich das Zweite der drei Bilder im Louvre besichtigen und die Thematik interessierte mich mehr und mehr. Zurückgekehrt nach drei Jahren Aufenthalt an der amerikanischen Westküste stand ich fünfzehn Jahre später vor dem dritten Bild des Triptychons in der National Gallery in London, ausgehungert nach der Kunst von good old Europe. Jetzt wurde mir klar, dass ich diese drei Bilder der italienischen Frührenaissance irgendwann in meine Malerei einbeziehen würde.
2010, fast sechzig Jahre nach meinem ersten Zusammentreffen mit Uccello in Florenz, begann ich mit der Arbeit an meinem Zyklus La Battaglia di San Romano - Omaggio a Paolo Uccello.

Markus Prachensky 2010

Acryl auf Leinwand, 100 x 140 cm

La Battaglia di San Romano – Paris, 2010

Acryl auf Bütten, 56 x 76 cm

La Battaglia di San Romano – Paris, 2010

Acryl auf Leinwand, 100 x 140 cm

La Battaglia di San Romano – London red, 2010

Acryl auf Bütten, 56 x 76 cm

La Battaglia di San Romano – London red, 2010

Acryl auf Leinwand, 150 x 205 cm

La Battaglia di San Romano – Firenze, 2010

Acryl auf Bütten, 56 x 76 cm

La Battaglia di San Romano – Firenze, 2010

Acryl auf Leinwand, 150 x 205 cm

La Battaglia di San Romano – London, 2010