BIOGRAPHIE

1932 Markus Prachensky wird am 21. März geboren. Sein Vater Wilhelm Nicolaus Prachensky, Sohn eines Schriftsetzers böhmisch-polnischer Herkunft, ist Architekt und Maler; die Mutter, Henriette Hnidy, entstammt einer k.u.k. Offiziersfamilie.  
1952 Nach der Matura in Innsbruck übersiedelt er nach Wien, um inn der Akademie der bildenden Künste, Meisterschule Welzenbacher, Architektur zu studieren.  
1953 Beginn des Studiums der Malerei sowie der Freundschaft mit Hollegha, Mikl und Rainer. Nimmt an den Abendakten Herbert Boeckls teil. Markus Prachensky, 1953/54 'Wandbild Kinofoyer, Innsbruck' © prachensky.net
1954 Lernt Fritz Wotruba, Otto Mauer und Friedrich Heer kennen. Mietet zwei Räume am Lobkowitzplatz, wo die Serie geometrischer Bilder Lobkowitzplatz entsteht.
1955 Prachensky stellt zum ersten Mal im Rahmen einer Gruppenausstellung in der kurz zuvor eröffneten Galerie St. Stephan aus, die von Otto Mauer geleitet wird.  
1956 Schliesst das Architekturstudium mit Diplom ab, ohne dass er den Beruf jemals ausüben wird. Bezieht mit Wolfgang Hollegha ein Atelier in der Liechtensteinstrasse, wo beide gemeinsam mit Mikl und Rainer die Gruppe „Galerie St. Stephan“ gründen. Die Albertina in Wien kauft mehrere Federzeichnungen (Figurationen). Arbeitet an einer Serie roter, abstrakt-expressionistischer Bilder, zuerst auf grauem, dann auf schwarzem Grund: Liechtenstein. Heiratet Gertie Fröhlich, Geburt des
Sohnes Nikolaus. Freundschaft mit Rudi Schönwald.
 
1957 Werner Hofmann veranstaltet in der Wiener Secession, deren Mitglied Prachensky in der Folge wird, eine grosse Ausstellung seiner, sowie der Bilder Holleghas, Mikls und Rainers. Der Pariser Kunsttheoretiker Pierre Guéguen wird durch diese Ausstellung auf Prachensky aufmerksam und schreibt in der französischen Kunstzeitschrift „Art d’aujourd’hui“ einen Essay mit dem Titel „Le Rouge et le Noir - ou Stendhal tachiste“, in dem er Prachensky Hartung gegenüberstellt. Mehrmonatiger Aufenthalt in Paris, wo er an einer Ausstellung in der Galerie Arnaud teilnimmt. Seine Bilder werden auch anlässlich des X. Premio in Lissone gezeigt; eine Einzelausstellung findet in der Galerie 5 in Reutlingen statt. Gruppenausstellung mit Hollegha, Mikl und Rainer im Völkerkundemuseum in Hamburg, wo Prachensky einige Monate bleibt. Anschliessend arbeitet er an zwei Glasfenstern für die Kirche von Hasloch bei Würzburg (Architekt Schädel). Beginn seiner Freundschaft mit Manfred de la Motte. Markus Prachensky ,1957 'Rouges différents sur noir - Liechtenstein' © prachensky.net
1958 Malt im Haus von Arnulf Rainer in Gainfarn bei Wien die Serien Rouge sur noir - Gainfarn, sowie Rouge sur blanc - Gainfarn; verfasst zusammen mit Rainer das Manifest „Architektur mit den Händen“. Einzelausstellung in der Galerie St. Stephan.
Prachensky lebt und arbeitet wieder in Paris. Lernt Arp, Giacometti, Soulages, Mathieu, Yves Klein und Sam Francis kennen, auch die Kunsttheoretiker Michel Tapié, Pierre Restany und Julien Alvard trifft er häufig. Seine Bilder werden in Gruppenausstellungen der Galerie „Der Spiegel“ in Köln sowie der Galerie 33 in Bern gezeigt. Wieder in Wien, arbeitet er an der Serie Rouge sur blanc - avant Seckau. Beginn der Freundschaft mit Andreas Urteil und Otto Breicha.
Markus Prachensky ,1958 'Gainfarn' © prachensky.net
1959 Malt in Wien die Serie Rouge sur blanc - Sebastianplatz und in Wiesbaden Rouge sur blanc - Wiesbaden, wo er auch an der Gruppenausstellung „Salon Informel“ teilnimmt. Graphiken werden bei der Documenta II in Kassel gezeigt. Im Theater am Fleischmarkt in Wien Vorführung seiner ersten Peinture liquide. In Österreich ist er ausserdem bei Gruppenausstellungen der Städtischen Galerie in Linz sowie der Galerie St. Stephan vertreten. Julien Alvard lädt ihn ein, an der Ausstellung „Jeunes peintres d’aujourd’hui“, die im Wiener Künstlerhaus stattfindet, teilzunehmen.
1960 Malt in der Galerie St. Stephan, die aus diesem Grund einige Zeit gesperrt bleibt, die Serie Rouge sur blanc - St. Stephan, darunter das 10 m breite und 2,80 m hohe Hauptbild für seine Ausstellung in dieser Galerie. Enger Kontakt und Freundschaft mit Peter Iden. In Aschaffenburg entsteht die Serie Rouges différents sur blanc - Aschaffenburg; grosse Retrospektive in Aschaffenburg; zweite Vorführung der Peinture liquide im Stadttheater von Aschaffenburg. Seine Bilder werden im Pariser Musée du Louvre in der von Julien Alvard konzipierten Ausstellung „Antagonismes“ gezeigt, in „Austrian Art since 1900“ in London sowie - gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Gruppe St. Stephan - in der Galerie Springer, Berlin. Es entstehen die Serie Rouge sur gris - Aschaffenburg sowie die Entwürfe für die Glasfenster der Kirche von Ruhstorf an der Rott, in der Nähe von Passau, die 1962 verwirklicht werden (Architekt Schädel).  
1961 In der Ausstellung „Neue österreichische Kunst“, die in Aschaffenburg und Bochum stattfindet, werden Bilder Prachenskys gezeigt. In Wolframs-Eschenbach nimmt er mit der ebenfalls in Aschaffenburg entstandenen Serie Rouge sur blanc - Wolframs-Eschenbach an der Ausstellung „Internationale Malerei“ teil; auch beim „Prix abstrait de la Suisse“ in Lausanne ist er vertreten. Er verfasst das Manifest „Retournons � la peinture“ in Karlsruhe, wo die Galerie Rottloff eine Einzelausstellung zeigt.  
1962 Nimmt an einer Ausstellung der Galerie Soleil dans la tête in Paris teil. In Wien entsteht eine weitere Serie Rouge sur blanc -Sebastianplatz. Einzelausstellungen in der Galerie St. Stephan und in der Galerie f in Ulm. Malt die grossformatige Serie Rouge sur gris - Karlsruhe; nimmt ein Atelier in Stuttgart; Vorarbeit zu den Solitude-Serien. Prachensky heiratet Maria Walenta.  
1963 Arbeit an den Vor-Solituden. Prachensky geht nach Berlin, wo er im Atelier der Galerie Springer die Serie Berlin I bis X - 1963 malt. Personale in der Galerie Rottloff in Karlsruhe. Nimmt an Ausstellungen im Deutschen Künstlerbund, Stuttgart, sowie an der Grossen Kunstausstellung in München teil, wo seine Bilder auch von der Galerie van de Loo gezeigt werden. Während eines Aufenthalts bei Wolfgang Hollegha, der nun auf dem Rechberg in der Steiermark lebt, beginnen die Skizzen für Rechberg. Markus Prachensky ,1964 'Solitude' © prachensky.net
1964 Im Stuttgarter Atelier entstehen die Solitude-Bilder: rot und weiss, rot und grün, rot und violett. Einzelausstellung in der Galerie St. Stephan, die Galerie Sothman in Amsterdam zeigt Prachenskys Bilder gemeinsam mit anderen. Er bezieht ein kleines Atelier in Berlin.  
1965 Es entstehen die Serien Rot und rot - Berlin und Rot und blau - Berlin. Einzelausstellung in der Galerie Schüler in Berlin. Die Grosse Kunstausstellung in München sowie „Österreichische Kunst“ in Zagreb zeigen Bilder von Prachensky. Malt in Stuttgart eine weitere Serie Solitude. Arbeit an zwei Glasfenstern für Stuttgart (Architekt Franz Brümmendorf).  
1966 Lebt und arbeitet nun abwechselnd in Stuttgart, Wien und Berlin, wo er sowohl in der Akademie der Künste wie nochmals in der Galerie Schüler ausstellt. Verbringt den Sommer bei Wolfgang Hollegha auf dem Rechberg, wo er die Rechberg-Bilder malt. Anschliessend entstehen im Atelier von Rudolf Schönwald in Wien die Kaltnadel-Radierungen zum Thema Rechberg. Teilnahme an der grossen Kunstausstellung in München und am „2ème Salon International des Galeries pilotes“ in Lausanne. Im Verlag M. DuMont Schauberg, Köln erscheint das Buch „Kunst unserer Zeit“, herausgegeben von Will Grohmann, auf dessen Umschlag ein Bild Prachenskys zu sehen ist.
1967 Eine weitere Mappe mit acht Kaltnadelradierungen entsteht für die Edition Widrich in Salzburg, wo er auch in der Galerie Marktgasse ausstellt. In Wien malt er die Serie Vienna und nimmt an einer Gruppenausstellung in der Secession teil; Bilder Prachenskys werden auch im Kunstverein Hannover und im Österreichischen Pavillon der Weltausstellung in Montreal gezeigt. Heiratet Elisabeth König; übersiedelt nach Amerika; reist nach New York, wo er Clement Greenberg trifft, der sich von nun an für seine Arbeit einsetzt. Schliesslich geht er nach Los Angeles, nimmt dort - in Westwood Village - ein Atelier, wo die Bilder Los Angeles - cardboard entstehen. Markus Prachensky ,1967 'Mit Otto Kobalek und Helmut Qualtinger' © prachensky.net
1968 Beginn der Arbeit an den California-paintings. Unternimmt häufige Reisen in die Wüsten und zu den Salzseen im grossen Umkreis von Los Angeles. Davon beeindruckt malt er die Serien red on white - Los Angeles, red on black - Los Angeles und Westwood. Zeigt seine Bilder in einer Gruppenausstellung im Los Angeles County Museum of Art. In Österreich werden seine Arbeiten in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, sowie in der Galerie St. Stephan in Wien ausgestellt.  
1969 Arbeitet wieder an den California-paintings und reist zwischendurch häufig nach Nord-Mexiko, das ihn stark inspiriert. Stellt abermals in einer Gruppenausstellung im Los Angeles County Museum of Art aus und nimmt in Philadelphia an der Ausstellung „Creative Austria 20th Century“ im Art-Museum teil. Im Herbst unternimmt er eine ausgedehnte Reise durch Mexiko. In New York werden Bilder Prachenskys in der Ausstellung „Young artists from around the world“ gezeigt.  
1970 Nach einem weiteren Aufenthalt in Mexiko fährt er nach New York, wo im Austrian Institute eine Einzelausstellung Prachenskys stattfindet. Ausgedehnte Gespräche mit Clement Greenberg und seinem Kreis. Rückkehr nach Europa. Er hält sich zuerst in London auf, wo er an einer Ausstellung in der Royal Academy of Art teilnimmt, dann in Hannover. Dort nimmt er ein kleines Atelier, während Manfred de la Motte im Kunstverein eine grosse Retrospektiv-Ausstellung vorbereitet und einen Katalog herausgibt, in dem erstmals sämtliche Texte und Reden Otto Mauers Prachensky betreffend, sowie Peter Idens „Prosa für Markus Prachensky“ abgedruckt werden. Er ist bei Ausstellungen der Galerie Lichter in Frankfurt, sowie der Secession, der Galerie Kaiser und der Galerie St. Stephan in Wien vertreten.  
1971 Kehrt im Jänner nach Wien zurück und zeigt in der Galerie St. Stephan die California-paintings. Bei der Ausstellung „Das grosse Format“ im Künstlerhaus in Wien wird das 1960 in der Galerie St. Stephan gemalte „Zehn-Meter-Bild“ gezeigt. Prachensky nimmt ausserdem an Ausstellungen der Galerie Kaiser in Wien und der Galerie Krinzinger in Bregenz teil. In der Galerie Defet in Nürnberg findet eine Einzelausstellung statt. Entstehen der kleinformatigen Montanara-Bilder. Markus Prachensky ,1971 'Galerie St. Stephan' © prachensky.net
1972 Zu Jahresbeginn endgültige Rückkehr nach Wien. In der Galerie Kaiser eröffnet Otto Mauer die Ausstellung „Prachensky - Bilder aus Wiener Privatbesitz 1952–1971“. Eine umfangreiche Retrospektive findet im Ulmer Museum statt, wozu ein Katalog mit einem Vorwort von Erwin Treu erscheint. Heirat mit Brigitte Neundlinger. Prachensky malt im Wiener Arsenal die Serie Arsenal und macht Lithographien zur Mappe Vienna Red Book. Dieser Titel bezieht sich auf die Schriften Wittgensteins, mit denen er sich in den vergangenen Jahren beschäftigt hat. Im Herbst bezieht er ein neues Atelier in der Rahlgasse im sechsten Wiener Gemeindebezirk. Nimmt an einer Wanderausstellung teil, die anlässlich des „Steirischen Herbst“ 72 vom Künstlerhaus Graz ausgehend durch Österreich und Deutschland führt. Erhält einen Auftrag für einen acht mal sechs Meter grossen Gobelin, der für den Hauptsaal des neuen Kongresshauses in Innsbruck bestimmt ist, und reist aus diesem Anlass nach Guadalajara in Mexiko, wo er den Karton malt, nach dem Fritz Riedl den Gobelin webt. Markus Prachensky ,1972 'Mit Msgr. Mauer, Galerie Kaiser' © prachensky.net
1973 Beteiligung an Gruppenausstellungen der Secession (KON ’73) und der Galerie Kaiser in Wien, sowie des Kongresshauses in Innsbruck. Entstehen der Serie Jalisco und der Radierungskassette: Die rot-rote Reise des Markus P. Tod seines väterlichen Freundes und Förderers Otto Mauer. Markus Prachensky ,1972 'Acrylbilder und Aquarelle' © prachensky.net
1974 Teilnahme an der Eröffnungsausstellung „Hommage � Msgr. Mauer“ der Galerie Ulysses in Wien, die von John Sailer und Gabriele Wimmer geleitet wird, die von da an seine Vertretung übernehmen. Es entstehen die Colima-Bilder, die Serie Gumpendorf sowie zwei Farbradierungen für eine Mappe der Galerie Ulysses. Reist erstmals nach Sardinien, wo sich ihm eine Reihe von Schlüsselerlebnissen bietet. Nimmt an der Ausstellung „Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert“ in Wolfsburg teil.
1975 Prachensky malt die Serien Wien und Gumpendorf. Er entwirft drei Glasfenster für die Apsis der gotischen Kirche St. Marien in Enns, Oberösterreich, und führt diese in einer Wiener Werkstätte aus. In der Galerie Ulysses in Wien findet die erste seiner ab nun dort regelmässigen Einzelausstellungen statt. Beginn seiner Freundschaft mit Wolfgang Fleischer. Bereist Apulien, Tuschpinsel-Zeichnungen Puglia entstehen. Markus Prachensky ,1974 'Markus Prachensky und Wolfgang Hollegha, Galerie Ulysses' © prachensky.net
1976 Arbeitet an den Bildern der Serien Rot auf Schwarz - Puglia, sowie Rot auf Weiss - Puglia, Pre-Urbino, Urbino und Monte S. Angelo. Teilnahme an Ausstellungen der Galerien Wentzel in Hamburg und Ulysses in Wien. Reist erneut nach Apulien.
1977 Malt die Serien S. Angelo-Duke und S. Angelo-Duke - raw canvas, begleitet von der Musik Duke Ellingtons. Die Galerie „Der Spiegel“ in Köln zeigt eine Einzelausstellung. Nach weiteren Reisen durch Apulien beginnt er die Arbeit an der Serie Puglia marina. Clement Greenberg besucht mit Kenneth Noland und Friedl Dzubas Prachensky in seinem Atelier in Wien. Markus Prachensky ,1977 'Clement Greenberg, Wien' © prachensky.net
1978 Malt die Bilder Puglia marina. Anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Ulysses in Wien erscheint ein Katalog, der die wichtigsten Texte von Pierre Guéguen, Otto Mauer, Manfred de la Motte und Peter Iden erneut abdruckt. Stellt in der Galerie Hennemann in Bonn und in der Hypo-Galerie in Linz aus. Für das neue Verwaltungsgebäude der Austrian Airlines in Wien schafft er ein grosses Gemälde (Puglia marina. AUA, 334 x 520 cm). Markus Prachensky 'Bild im AUA-Verwaltungsgebäude, Wien' © prachensky.net
1979 In der Akademie der bildenden Künste in Wien findet eine umfangreiche Retrospektive 1953–1978 statt. Dazu erscheint in der Wiener Akademie-Reihe (Band 3) ein Katalog mit Wolfgang Fleischers Text „Die Reise des Markus P.“ Er arbeitet an der Serie Puglia marina Murge. In Apulien und Wien drehen Wolfgang Fleischer und Georg Madeja den Fernsehfilm „Markus Prachensky“ (ORF, 50 Minuten). Einzelausstellungen im Salzburger Kunstverein und in der Galerie de France in Paris sowie Teilnahme an zahlreichen Gruppenausstellungen in Österreich. Zur Personale der Galerie Hennemann in Bonn gibt Manfred de la Motte die Dokumentation „Markus Prachensky“ in Buchform heraus. Markus Prachensky , 'titel' © prachensky.net
1980 Reist im Frühjahr in die Toskana sowie zu den etruskischen Ausgrabungsstätten in Umbrien und Latium. Arbeitet in Wien an der Serie Etruria. Die Schlosshofgalerie in Kisslegg sowie die Galerien Ulysses, Wien und erstmals die Galerie Elisabeth und Klaus Thoman (damals Annasäule) in Innsbruck zeigen Einzelausstellungen. Teilnahme an der Präsentation „Aufbruch in die Moderne 1880–1980“ der Österreichischen Länderbank.
1981 Zur Ausstellung der Etruria-Bilder in der Galerie Hennemann in Bonn erscheint Dieter Rontes Text „Etruria Abstracta“. Weitere Einzelausstellungen finden in der Bawag Fondation in Wien, der Galerie Rottloff in Karlsruhe, der Galerie Grösel in Salzburg und im Forum Kunst Rottweil, statt. In diesem Jahr entstehen Bilder der Serie Etruria meridionale. Nimmt an den Ausstellungen „Zwanzig Jahre Galerie Rottloff“ in Karlsruhe und „60 Jahre Moderne Kunst in Österreich“ der Galerie Würthle in Wien teil, bei der von Manfred de la Motte konzipierten Ausstellung „PHOENIX“ in der Alten Oper in Frankfurt am Main sind Bilder von ihm zu sehen, die Galerie Ulysses in Wien zeigt seine neuen Arbeiten.  
1982 Weitere Reisen durchs etruskische Italien und mehrfache Besuche des etruskischen Museums der Villa Giulia in Rom. Arbeitet in Wien an der Serie Etruria Blues. Einzelausstellungen finden in der Galerie Löhrl in Mönchengladbach, der Galerie Dibbert in Berlin, der Galerie Ulysses sowie der IBM Galerie in Wien statt. Ausserdem nimmt Prachensky an einer Ausstellung der Wiener Secession teil, die auch in Darmstadt gezeigt wird.
1983 Berufung als Professor an die Akademie der bildenden Künste in Wien, Meisterschule für Malerei. Vorarbeiten für die Serie Etruria orizontale. Eine Einzelausstellung findet in der Galerie Thoman in Innsbruck statt. Arbeiten Prachenskys werden auch in den Ausstellungen „Ars Sacra“ in Wien, „Entwicklung einer Avantgarde“ (Hollegha, Mikl, Prachensky, Rainer) in der Galerie Heimeshoff in Essen, im Rahmen der „Sammlung Otto Mauer“ in der Wiener Albertina sowie im Deutschen Künstlerbund in Berlin gezeigt. Markus Prachensky , 'Mit den Assistenten R. Weisgrab und V. Dirnhofer, Akademie der bildenden Künste, Wien' © prachensky.net
1984 Es entsteht die Serie Etruria orizontale. Einzelausstellung bei den Hartberger Kulturtagen. Aufenthalt in der etruskischen Maremma.
1985 Nach einem weiteren Aufenthalt dort malt er die Serie Maremma. Es finden Einzelausstellungen in folgenden Galerien statt: Ulysses in Wien, Ostertag in Frankfurt, Carinthia in Klagenfurt, Academia in Salzburg, sowie Thoman in Innsbruck. Ausserdem nimmt Prachensky an den Ausstellungen „Bilder für Frankfurt“ im Frankfurter Museum für Moderne Kunst, „Kirche in Oberösterreich“ im Stift Garsten sowie „Zu selten gezeigt“ im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien teil.  
1986 Nachdem er bei seinen Italien-Aufenthalten auch Umbrien immer besser kennengelernt hatte, entsteht in diesem Jahr die Serie Umbria. Einzelausstellungen in der Galerie Suzanne Fischer, Baden-Baden, in der Galerie Pels-Leusden, Berlin, und in der Galerie Ulysses in Wien. In der Wiener Secession nimmt er an der Ausstellung „Zeichen und Gesten“ teil; weitere Arbeiten werden in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz gezeigt, ausserdem bei der durch mehrere italienische Museen führenden Wanderausstellung „Le Avanguardie in Austria“.  
1987 Nach weiteren Reisen durch Umbrien entstehen die Bilder Umbria Cantata (Musik: Bach Kantaten). In Darmstadt und Krakau stellt Prachensky im Rahmen der Darmstädter Sezession aus; nimmt im Wiener Museum des 20. Jahrhunderts an der Übersicht Österreichischer Kunst im Museum „Seit 1970“ teil, ebenso an der Europalia 87 Österreich „Face � Face“ im Palais des Beaux-Arts, Brüssel; seine Bilder sind auch bei der Ausstellung von Werken aus dem Besitz des Museums für Moderne Kunst, Frankfurt, „Dalla Pop Art americana alla Nuova Figurazione“ in Mailand zu sehen. Markus Prachensky , 'Atelier Akademie der bildenen Künste, Wien' © prachensky.net
1988 Prachensky malt die Bilder der Serie Umbria Rot. In Wien stellt er in der Galerie Ulysses, in Frankfurt in der Galerie Ostertag aus; ausserdem werden seine Bilder in der Wiener Akademie der bildenden Künste, „Jugendwerke vom Schillerplatz“, und in der Ausstellung „Reutlingen, 50er Jahre“ in der Galerie 5 in Reutlingen gezeigt.
1989 In diesem Jahr entsteht, mit der Musik der späten Beethoven-Quartette, die Serie Umbria Quartetto. Zu seiner Ausstellung in der Galerie Heimeshoff in Essen erscheint ein Katalog mit Peter Idens Text „Der Konflikt, der Leben heisst“. Weitere Einzelausstellungen finden in den Galerien Figl, Linz, und Menotti, Baden, sowie Krinzinger in Innsbruck statt, die auch den Katalog „Markus Prachensky - Retrospektive 1954–1988“ mit einem Text von Otmar Rychlik herausgibt. Ausgedehnte Studienreisen durch Sardinien. Das Ulmer Museum zeigt seine Bilder in der Ausstellung „Die Wiener Secession und ihre Nachfolger“, der Frankfurter Kunstverein in „Hauptwerke des Museums Moderner Kunst in Wien“; Teilnahme an der Ausstellung „Föld a Láthatáron“ (Land in Sicht) in der Kunsthalle Budapest. Markus Prachensky ,1990 'Karel Appel, anlässlich der Prachensky-Ausstellung in der Ulysses Gallery, New York' © prachensky.net
1990 Die Eindrücke der Sardinienreise von 1989 werden in der Serie Gallura verarbeitet. Prachensky reist wieder nach Sardinien. Im Oktober stellt er neue Bilder in der Galerie Ulysses in Wien aus; gleichzeitig wird der vom Löcker Verlag herausgegebene umfangreiche Bildband „Markus Prachensky“, (128 Abbildungen) mit ausführlichem Text von Wolfgang Fleischer, präsentiert. Im November folgt eine grosse Retrospektive in der Ulysses Gallery New York, wo auch die englische Version des neuen Buches vorgestellt wird. Markus Prachensky ,1990 'Mit Kiki Kogelnik und Inge Morath, Ulysses Gallery, New York' © prachensky.net
1991 Die neue Bildserie heisst, obwohl sie sich auf Reisen durch ganz Sardinien bezieht, nach dem Ort Oliena. Erster Besuch in Paestum mit ausführlichem Studium der Tempel. Die Galerie Nothelfer in Berlin zeigt unter dem Titel „l’art moral“ - Die Würde und der Mut - international bedeutende zeitgenössische Künstler, Prachensky ist mit einem frühen Hauptwerk vertreten. Manfred de la Motte bringt dazu das gleichnamige Buch heraus.  
1992 Die erste auf Paestum bezogene Serie heisst Poseidon Stomp, da die Arbeit an den Bildern von der Musik Jelly Roll Mortons begleitet war. Anlässlich von Prachenskys 60. Geburtstag zeigen die Galerien Ulysses in Wien, Krinzinger in Innsbruck und Figl in Linz neue Bilder. Erhält die goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien. Weitere Reise nach Paestum, begleitet von Wolfgang Fleischer. Markus Prachensky ,1991 'Paestum' © prachensky.net
1993 Die zweite Paestum-Serie heisst Campania Shuffle; der Beiname bezieht sich abermals auf Jelly Roll Morton. Zahlreiche Einzelausstellungen mit vorwiegend neuen Bildern: Galerie Heimeshoff in Essen, Galerie am Lindenplatz in Schaan, Fürstentum Liechtenstein (mit Katalog), Kunstverein Aschaffenburg (mit Katalog), Galerie Pels-Leusden in Berlin, Galerie Ulysses in Wien, Galerie Thoman in Innsbruck ( mit Katalog). Die Spätsommer-Reise führt Prachensky wieder nach Sardinien.
1994 Die neuen Bilder nennt er nach sardinischen Dolmen Ladas, Luras & Bilella. Ausstellung in der Galerie Jaspers in München(Katalog). Fährt wie jedes Jahr nach Paris, um die wichtigsten Museen zu besichtigen, und nach Giverny, wo Monets Seerosenbilder entstanden sind, die Prachensky besonders schätzt. Auf einer neuerlichen Sardinienreise besucht er die Ausgrabungen in Anghelu Ruju, wobei ihn vor allem die archäologischen Suchgräben und Schächte faszinieren, die die Landschaft durchfurchen. Markus Prachensky ,1992 'Mit Gabriele Wimmer und John Sailer, Galerie Ulysses' © prachensky.net
1995 Nach diesen Eindrücken bei den Ausgrabungen in Sardinien entstehen die Bilder Sardegna - rot auf schwarz. Prachensky besucht im Frühling Istanbul, das archäologische Museum interessiert ihn besonders. Einzelausstellungen im Kunstverein in Augsburg, in der Galerie Figl in Linz, in der Galerie Ulysses in Wien. Besichtigt erstmals Madrid und den Prado. Im Spätsommer fährt er nach Korsika, wo ihn im Süden die Felsen bei Bonifacio am stärksten beeindrucken. Markus Prachensky ,1995 'Bonifacio' © prachensky.net
1996 Es entsteht die Serie Bonifacio - rot auf weiss. Einzelausstellungen in der Galerie Academia in Salzburg sowie in der Galerie Heimeshoff in Essen. Prachensky ist fasziniert von seinem ersten Besuch Ägyptens und vor allem von den grossen Tempeln in Assuan, Luxor und Kom Ombo. Ein Raum in der Ausstellung „Malerei in Österreich 1945–1995. Die Sammlung Essl“ im Künstlerhaus in Wien ist Prachenskys Bildern gewidmet. Teilnahme an der grossen Ausstellung „Kunst aus Österreich 1896–1996“ in Bonn, die in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland stattfindet. Nach Besuchen von Madrid, Barcelona und Rom erste Asienreise nach Hongkong und Bali. Markus Prachensky ,1997 'Mit Arnulf Rainer und Josef Mikl, Galerie Ulysses' © prachensky.net
1997 Grosse Retrospektiv-Ausstellung in der Neuen Galerie der Stadt Linz, Wolfgang Gurlitt Museum, die anschliessend im Kulturhaus Graz sowie im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck gezeigt wird. Ausstellung neuer Arbeiten in der Galerie Ulysses in Wien. Die Eindrücke aus Ägypten verarbeitet Prachensky in Bildern mit dem Titel Luxor Swing, er hört dabei Musik von Dizzy Gillespie und Stan Getz. Reisen nach New York, Madrid, Cordoba und Paris. Fährt im Herbst in die Toskana und wieder nach Umbrien. Die Galerie Thoman zeigt, parallel zum Tiroler Landesmuseum, Bilder aus den letzten Jahren. Markus Prachensky ,1997 'Mit Rudolf Schönwald und Sohn Nikolaus, Galerie Ulysses' © prachensky.net
1998 Prachensky reist nach New York und nach Mauritius, um sich noch einmal, nach Bali, mit der tropischen Flora auseinanderzusetzen. Es entsteht die Serie Bali trumpet. Einzelausstellungen in den Galerien Figl in Linz, Judith Walker in Klagenfurt, Spitzbart in Gmunden und im Schloss Porcia in Spittal; Teilnahme an der von Otto Breicha gestalteten Ausstellung „Über die Schwelle“ - Österreichische Kunst um 1960 aus dem Kreis der Künstler um Otto Mauers Galerie St. Stephan - im Kulturhaus in Graz. Hollegha, Mikl und Prachensky zeigen ihre Bilder auch auf der Hollenburg in Kärnten. Im Herbst Reise in die Toskana und ins Veneto. Markus Prachensky ,1999 'New York' © prachensky.net
1999 Nach einem Aufenthalt in Hongkong und Bangkok fährt Prachensky in den Süden Thailands und bereist dort die Inselwelt. Arbeitet im Frühjahr im Atelier Zein an drei Radierungen mit Auflagen von je dreissig Exemplaren. Herausgeber sind Peter Baum von der Neuen Galerie der Stadt Linz, Wolfgang Gurlitt Museum, Gabriele Wimmer von der Galerie Ulysses und Ernst Hilger. Im Sommer malt er die Serie Amanpuri. Die Arbeiten der letzten zwei Jahre sind in der Galerie Ulysses zu sehen. Die Neue Galerie der Stadt Linz zeigt in der Ausstellung „Expression und Meditation“ die Sammlung Rombold mit Arbeiten Prachenskys, im Erzbischöflichen Dom- und Diözesanmuseum in Wien ist die Ausstellung „Reflexionen“ dem Entdecker und Förderer der Österreichischen Avantgarde nach 1945, Monsignore Otto Mauer gewidmet. Prachensky ist mit vielen frühen Arbeiten vertreten. Umfassende Einzelausstellung mit Bildern der letzten zehn Jahre im Kulturinstitut in Bozen (Katalog). Reist erneut nach Hongkong, um Studien für neue Bilder zu machen. Markus Prachensky ,1999 'Hongkong' © prachensky.netMarkus Prachensky ,2000 'Zehnmeterbild in der Akademie der bildenen Künste, (heute Sammlung LENTOS, Linz)' © prachensky.net
2000 Sowie schon im Herbst 1999 reist er nach Kalifornien und beginnt mit Vorstudien für neue California-Paintings. Anlässlich seiner Emeritierung findet in der Akademie der bildenden Künste in Wien die Ausstellung „Markus Prachensky Die Akademiejahre. Bilder 1983–2000“ statt, zu der ein Katalog mit einem Text von Klaus Albrecht Schröder erscheint. Parallel dazu zeigt die Galerie Ulysses die Amanpuri-Bilder. Malt eine Bilderserie mit dem Titel Hongkong Ramble, der Beiname bezieht sich wieder auf Jelly Roll Mortons Musik. Elisabeth und Klaus Thoman stellen in Innsbruck Arbeiten auf Papier aus zwei Jahrzehnten aus. Die Galerie Judith Walker zeigt im Schloss Ebenau Bilder aus den letzten Jahren, die Galerie am Stein in Schärding präsentiert ihn in ihren neu gestalteten Räumen. Björn Enghol lädt Prachensky ein, im November im Willy Brandt Haus in Berlin eine umfassende Retrospektive zu zeigen, parallel dazu findet in der Galerie Georg Nothelfer die Ausstellung „Bilder und Arbeiten auf Papier von 1956–2000“ statt. Ausserdem sind seine Bilder in der Ausstellung „Tachismus - Informel“ mit grosser internationaler Beteiligung in der zweiten Galerie Nothelfer, Corneliusstrasse, zu sehen. „Maler und Reisender“ betitelt Wolfgang Fleischer seinen neuen Text für den Katalog der Berliner Ausstellungen. Im Dezember zeigt die Galerie Ulysses die im Vorjahr entstandenen Bilder Hongkong Ramble. Nach den Vernissagen begibt sich Prachensky auf eine Weltreise, um alte und neue Eindrücke in Kalifornien, Hawaii, Tokio, Hongkong und Bangkok zu gewinnen. Markus Prachensky ,2000 'Abschied von der Akademie der bildenen Künste' © prachensky.netMarkus Prachensky ,2000 'Willy Brandt Haus, Berlin' © prachensky.net
2001 Berufung in die Kurie für Kunst des Österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst. Zeigt neue Bilder in der Galerie Thoman in Innsbruck und Galerie Figl in Linz; Teilnahme an mehreren Ausstellungen, wie „… das Meer ist BLAU …“ im Forum des Meeresmuseums in Stralsund (Konzept und Begleitbuch: Manfred de la Motte). Die Serie California revisited entsteht (mit der Musik von Miles Davis). Reisen nach Neapel und in die Emilia-Romagna und im Herbst in den Westen der USA. Prachensky ist einer von sechs Künstlern, deren Arbeiten in der Ausstellung „Nachbarschaften 2001“ im Stadtmuseum Weimar zu sehen sind. Markus Prachensky , 'Prachensky in seinem Atelier' © prachensky.net
2002 In der Galerie am Lindenplatz in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein zeigt Kurt Prantl neuere Arbeiten (Katalog). Im April stellt die Galerie Ulysses die California revisited-Bilder aus, die Österreichische Galerie im Oberen Belvedere widmet Prachensky eine umfassende Retrospektive. Dazu erscheint ein ausführlicher Katalog mit einem Vorwort von Gerbert Frodl und neuen Texten von Otto Breicha, Manfred de la Motte, Wolfgang Fleischer, Peter Iden und Franz Smola. Prachensky arbeitet an einer weiteren California-Serie. Im Sommer veranstaltet die RLB Kunstbrücke, Innsbruck eine Retrospektivausstellung, parallel dazu zeigt die Galerie Thoman neue Arbeiten. Die Galerie 422 in Gmunden stellt Prachenskys Arbeiten im Spätherbst aus.  
2003 Im Jänner zeigt der Espace Hilger in Paris eine Auswahl von Werken Prachenskys. Für den Folder dieser Ausstellung schreibt Manfred de la Motte einen Text mit dem Titel „Le Danube est rouge“. Ausstellungen in den Galerien Ulysses (Wien), Leonhard (Graz), Maringer (St. Pölten) und beim Verein „Kultur im Dorf“ in Kleinwarasdorf. Prachensky malt die Serie Cinque Terre. Das Erzbischöfliche Dom- und Diözesan museum in Wien zeigt anlässlich des 30. Todestages von Msgr. Otto Mauer Werke aus dessen Sammlung, u. a. Prachensky; aus demselben Anlass widmet die Sammlung Essl den vier Gründern der Gruppe Galerie St. Stephan eine umfassende Ausstellung im Schömer-Haus in Klosterneuburg. Im Dezember veranstaltet das Österreichische Kulturinstitut in Istanbul in der Kulturstiftung der AKBANK eine Ausstellung mit Arbeiten auf Papier (Katalog). Im Dezember Ausstellung der Cinque Terre-Bilder in der Galerie Ulysses.  
2004 Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen ab April eine Ausstellung Prachenskys mit dem Titel rot auf schwarz, rot auf weiss (Eröffnung Peter Iden). Dazu wird der Belvedere-Katalog mit Texten von Rudi Fuchs und Peter Iden, sowie Abbildungen von Bildern aus den letzten zwei Jahren erweitert. Im Juli übernimmt der Kunstverein Emsdetten die Ausstellung. Die Galerie Leonhard in Graz zeigt neuere Arbeiten. Nach jahrzehntelangem Studium in Rom und der Römischen Geschichte entstehen die Bilder Senatus Populusque Romanus, rot auf weiss.  
2005 In der Galerie Ulysses wird dieser erste “römische” Bilderzyklus gezeigt. Sieben grosse und drei kleinere Bilder dieser Serie stellt das Kulturamt Wr. Neustadt in der gotischen Ausstellungkirche St. Peter/Sperr aus. Einzelausstellungen im Rabalderhaus in Schwaz und in der Galerie Figl in Linz. Auch in Kärnten im Schloss Ebenau zeigt Judith Walker neue Bilder. Prachensky malt die 2. Serie, die sich mit Rom und den Römern auseinandersetzt: Senatus Consultum, rot auf schwarz.  
2006 Bilder dieser Serie werden im Jänner in der Galerie Ulysses gezeigt. Den Februar verbringt Prachensky im SĂĽdwesten von Sizilien. In der Ausstellung der Sammlung Essl im Museum in Klosterneuburg “Ă–sterreich 1900 – 2000″ Konfrontationen und Kontinuitäten, von Wieland Schmied kuratiert, sind Werke von Prachensky zu sehen. Einzelausstellungen in der Galerie 422 in Gmunden, Galerie Leonhard in Graz und anlässlich der Neuberger Kulturtage in der Galerie im Kreuzgang in Neuberg/MĂĽrz (Arbeiten auf Papier). Bei der Ausstellung Austrian ART im Danubiana Meulensteen Art Museum in Bratislava ist Prachensky mit 6 grossen Bildern vertreten. Während des Jahres dreht Andrea Schurian an verschiedenen Schauplätzen im In- und Ausland einen Film ĂĽber Prachensky. Die Galerie Schlichtenmaier in Grafenau bei Stuttgart zeigt Arbeiten von Prachensky in der Ausstellung Informel – eine Weltsprache. Den Zyklus der “Römischen Bilder” beendet die Serie Farnesina – Dixie, rot auf grau. Im Herbst begibt sich P. auf eine ausgedehnte Reise durch SĂĽdfrankreich. Die Galerie E & K Thoman in Innsbruck zeigt in einer Ausstellung Werke 1953 – 2006. Zum Jubiläum 40 Jahre Ă–1 macht Prachensky eine dreifärbige Lithographie auf grauem BĂĽttenpapier, Auflage 40/40, die von Christoph Chavanne und Gabi Pechmann gedruckt wird.  
2007 Den Ausstellungszyklus anlässlich des 75. Geburtstags eröffnet die Galerie Ulysses mit Imperium Romanum. Es folgen Ausstellungen in der Galerie Lindenplatz in Vaduz sowie im Oktober im Museum der Sammlung Essl. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer verleiht Prachensky das Grosse Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Im ORF wird das von der Cinecraft Film produzierte Portrait über Prachensky ROT ist die Farbe meines Lebens gezeigt. (Film: Andrea Schurian, Länge 46 Minuten).
Prachensky reist nach Korsika und in die Provence.
 
2008 Die Galerie Ulysses stellt den neuen Bilderzyklus aus dem Jahr 2007 Swing de Provence vor. Prachensky arbeitet an einer Bilderserie mit dem Titel Korsika Bebop . Im Herbst reist er wieder in die Provence, um vor allem die Calanques zwischen Marseille und Cassis zu sehen. Ausstellungen in der Galerie Leonhard, im Kunsthaus Köflach und im Künstlerhaus in Wien (Gemeinsames Projekt der Galerien Ulysses und Hilger)